16.03.2017 - 01:23 [ Portal amerika21.de ]

Brasilien: Thyssenkrupp macht sich aus dem Staub

Doch die Anwohner sagen, die Situation habe sich nicht geändert. Denn auf wem das Stahlwerk TKCSA in Rio de Janeiro „bleischwer“ lastet, das sind die Anwohner vor Ort: Auf sie geht der Stahlwerkstaub aus Zink, Silizium, Natrium, Mangan, Potassium, Kalzium, Aluminium, Vanadium, Titan, Schwefel, Phosphor, Nickel, Magnesium, Kupfer, Chrom, Kadmium und Blei täglich nieder. Diese Daten entstammen der Analyse des Landesumweltministerium von Rio, SEA, das 2012 die Analyse des Stahlwerkstaubs vorgenommen hatte. Das SEA bestätigte zudem, dass das ausgestoßene Pulver toxisch ist und Asthma, Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Missbildungen und vorzeitiges Ableben bewirken könnte.