Morenos Kurswechsel ist in den deutschen Eliten begeistert begrüßt worden. Im Februar 2019 besuchte Frank-Walter Steinmeier als erster Bundespräsident seit über einem Vierteljahrhundert das Land; er wolle, hieß es zur Begründung, „den demokratischen Aufbruch Ecuadors würdigen“.[9] „Gegen einen globalen Trend entscheidet sich Ecuador für einen Weg der Öffnung“, behauptete das Bundespräsidialamt: „Deutschland schätzt diesen mutigen Schritt“. Auch die Konrad-Adenauer-Stiftung streckt erneut ihre Fühler nach Quito aus.