Venezuela beschuldigt die neue Regierung des Nachbarlandes, mit der Vergabe von Lizenzen zur Öl-Exploration an den US-Multi Exxon in dem strittigen Gebiet das Genfer Abkommen zu verletzen. Eine Ausbeutung von Ressourcen müsse bis zu einem einvernehmlich erzielten Abkommen über die Zugehörigkeit Esequibas unterbleiben.
Die ungeklärte Territorialfrage zeitigt erstmals ernsthafte Spannungen zwischen den beiden Ländern. Im Mai wurde die bis dahin in Guyana regierende Linkspartei abgelöst und der Ex-General David Granger kam mit seinem Bündnis APNU (A Partnership for National Unity) an die Regierung.