In der öffentlichen Meinung wird die Politik der Europäischen Union überwiegend mit Wirtschaftspolitik gleichgesetzt, wenn nicht gar gleich mit neoliberaler Ökonomie. Dass sich die EU ausgerechnet im Rahmen der Lissabon-Strategie seit dem Jahr 2000 auch eine politische Agenda zur Armutsbekämpfung gegeben hat, ist wenig bekannt. Veronika Litschel und Jana Schultheiss bilanzieren diese – allerdings ernüchternd.