Die Initiative „Keupstraße ist überall“, die gemeinsam mit Lebenslaute den Protest organisierte, zeichnete in einer „Aktenschredder-Performance“ das Vorgehen des Referatsleiters mit Tarnnamen „Lothar Lingen“ im Kölner Bundesamt nach, der nach der Entdeckung des Nationalsozialistischen Untergrunds Akten schreddern ließ, die die Verstrickung des Verfassungsschutzes mit der Thüringer Neonaziszene belegt hätten. Sie zitierten „Lingens“ geheime Aussage vor der Bundesanwaltschaft aus dem Jahr 2014, in der er zugab, er habe die Akten vorsätzlich schreddern lassen