Wie Ende Oktober bekannt wurde, hat der Konzern vermutlich gegen zentrale US-Vorschriften für den Rüstungsexport verstoßen – gegen die International Traffic in Arms Regulations (ITAR). Diese sehen vor, dass die Nutzung und der Export von US-Rüstungs- und -Dual Use-Technologien ausdrücklich zu genehmigen sind; dabei müssen auch externe Vermittler und Provisionen benannt werden. Die ITAR-Vorschriften sind damit schärfer als die deutschen Bestimmungen zur Waffenausfuhr, die sich durch die Verlagerung der Produktion ins Ausland leicht umgehen lassen