Während die NATO-Soldaten in diesen Tagen Kampfhandlungen aller Art üben, ist ein wichtiger Teil von »Trident Juncture 2018« schon vorbei: die Truppenverlegung. Gewaltige Mengen an Material mussten nach Norwegen transportiert werden; laut Angaben der Bundeswehr ging es um Gerät mit einem Gewicht von 68.000 Tonnen und einem Gesamtvolumen von 277.000 Kubikmetern. Für die deutschen Streitkräfte ist das neu. Selbst im Kalten Krieg habe die Bundeswehr etwas Derartiges nicht durchgeführt, bestätigte Brigadegeneral Ullrich Spannuth, Kommandeur der Landbrigade der NATO-»Speerspitze«, in der vergangenen Woche dem Bundeswehr-Experten Thomas Wiegold auf dessen Blog augengeradeaus.net: Damals habe man Truppen und Gerät vor allem innerhalb der Landesgrenzen verlegt.