Auf dem heute beginnenden EU-Afrika-Gipfel treiben Berlin und BrĂĽssel den Ausbau ihrer militärischen und militärpolitischen Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent voran. Neben BeschlĂĽssen zur EU-Intervention in der Zentralafrikanischen Republik stehen Verhandlungen ĂĽber den weiteren Aufbau afrikanischer Security-Strukturen unter Aufsicht der EU auf dem Programm. Die MaĂźnahmen sollen afrikanische Kräfte nutzen, um „Ordnungs“-Vorstellungen im Sinne Berlins und BrĂĽssels zu realisieren: Man mĂĽsse keine eigenen Kampftruppen schicken, um zur Sicherung seines Einflusses in einer „Krisenregion eine Präsenz- und Beobachtungsposition“ einzunehmen, urteilen Experten. In diesem Sinne unterstĂĽtzt die Bundesrepublik die Afrikanische Union (AU) beim Aufbau ihrer Militärstrukturen und nimmt an „Ausbildungsmissionen“ in Somalia und Mali teil