“In Gottes Stunden Hotel” gibt es “semantische Checkpoints” und die heiße Zeile: “Uhren sind Huren der Ratlosigkeit in Gottes Stundenhotel”. Auch Pohl ist kein Sprengmeister des Raumzeitkontinuums, aber er arbeitet sich vor, indem er viel Geschichte auf den Zug der Gegenwart lädt.(…)
Als Zuhörer vernimmt der Leser eine neo-sakrale Poesie, die in allem ernst bleibt. Ironie ist Feigheit, könnte eine Ansicht dieser Autorin sehen, aber wer weiß so was schon.