Es ist weit mehr als ein verfehltes Wahlziel, nämlich stärkste Fraktion im EU-Parlament zu werden, was die SozialdemokratInnen beschäftigt. In Österreich etwa ist die SPÖ traditionell die disziplinierteste Partei, in der aber in Kommentaren nach dem Abgang des Parteivorsitzenden und Bundeskanzlers Werner Faymann gerufen wird. In Griechenland wird der Ausverkauf der PASOK an neoliberale Positionen wenigstens durch den Erfolg der linken Partei SYRIZA kompensiert, und in Deutschland fragen sich manche, wem bestimmte Exponenten der SPD wirklich dienen.