Rüstungskonzerne übernehmen bei der Bundeswehr Aufgaben von Soldaten. Das erworbene Wissen verkaufen sie ins Ausland.
Seit sechs Jahren hat die Bundeswehr den Betrieb, die Logistik und Wartung der Heron-Drohne an private Firmen ausgelagert. Auch die Ausbildung des Personals gehört dazu. Airbus sei dafür zuständig, die „Verfügbarkeit für den Einsatzflugbetrieb bereitzustellen“, teilt die Bundesregierung mit. In einer internen Vorlage des Finanzministeriums heißt es: Die bereitgestellten Fähigkeiten der Drohne durch das Unternehmen seien „zum Schutz der Soldaten der Bundeswehr (…) weiterhin unerlässlich“…
Heimlich braut sich etwas zusammen, was politisch ausgeschlossen werden sollte.