(10. November 2012) Sämtliche geplanten Internet-Kontrollmechanismen wie CleanIT, T.T.P., A.C.T.A, S.O.P.A., oder die kürzlich (unter wohlwollender Begleitung des Verfassungsschutzes) in Wien von der U.N.O.-Drogenbehörde geforderte weltweite Vorratsdatenspeicherung, sind im Kontext der am 3. Dezember in Dubai beginnenden “Weltkonferenz über Internationale Telekommunikation 2012″ (“World Conference on International Telecommunications 2012“, WCIT) zu sehen.
Veranstaltet wird diese Konferenz durch die “Internationale Telekommunikations-Union” (“International Telecommunication Union”, allgemein benützte Abkürzung: I.T.U.). Die I.T.U. ist ein weltweites Monopol mit dem Status einer U.N.O. Sonderorganisation, dessen erste Vorläuferorganisation 1865 als “Internationaler Telegraphenverein” gegründet wurde. (…)
Der letzte Entwurf der I.T.U. für Beschlussfassung auf der Konferenz – Internet-Schleusen (“Hubs”), Vorrichtungen zur Abschaltung des Netzes, Internet-Gebühren bzw Internet-Steuern nach Menge des Datentranfers, allgemeine Kontrolle des Internets durch Konzerne und Behörden – beinhaltet wortwörtliche Vorgaben der “europäischen” IT-Konzernlobby mit Sitz in Brüssel, der “European Telecommunications Network Operators Association” (ETNO).