Die Regierung gab jedoch bekannt, den Einsatz des Militärs voraussichtlich bis zum 20. Oktober verlängern zu wollen. Die Soldaten sollen nach Angaben der Regierung weiterhin mit der Polizei zusammenarbeiten und gewalttätige Ausschreitungen verhindern. Kritiker sehen die Militarisierung der Region jedoch als zusätzliche Provokation, die zur Verschlimmerung der Situation beiträgt: „Man sollte die Botschaft der Mobilisierungen und Demonstrationen der Bevölkerung von Tambo so interpretieren, dass sie gehört werden will, ohne Gewalt auszulösen“, so Mauricio Chang, Präsident des Regionalrates von Arequipa.