13.11.2015 - 13:26 [ RT ]

„Wegen drohender Repressalien in USA“ – Drohnen-Whistleblower Brandon Bryant will ins Berliner Exil

„Eine Telefonnummer reicht, um Menschen zu töten.“, bestätigte der 29-Jährige vor der Ausschuss. Zudem bestätigte Bryant, dass auch der BND Daten liefert, die in der Folge direkt für extralegale Tötungen mittels Drohnen eingesetzt werden. Ungeachtet dieser Tatsachen leugnet die Bundesregierung über ihren Sprecher Steffen Seibert weiterhin die deutsche Beteiligung an den Drohnenkriegen und will auch von der zentralen Rolle Ramsteins bei diesen Operationen nichts wissen.

Nur wenige Stunden nach Bryants Aussage vor dem Parlamentsgremium besuchten zwei US-Militärbeamte dessen Mutter, um ihr mitzuteilen, dass ihr Name auf einer Todesliste des „Islamischen Staates“ aufgetaucht sei.