Im Dezember 2015, nach fast 5 Jahren Krieg, strahlte die BBC eine lange Radiosendung mit dem Namen „Al Kaida in Syrien“ aus, in dem hinterfragt wurde, ob Großbritannien sich in ein unausgesprochenes „Bündnis der gegenseitigen Nützlichkeit“ begeben hat. Die Sendung sprach von westlichen Versuchen, „Al Kaida als eine Organisation neu darzustellen, mit der man verhandeln kann“, und die Sendung erkannte an, dass die so genannten „moderaten Rebellen“ seit Jahren Seite an Seite mit Al-Kaida Gruppen kämpften (BBC4 2015).
Für informierte Beobachter war nichts in der Sendung wirklich neu. Nur die Tatsache, dass dies durch die BBC berichtet wurde war überraschend.