(ca.2006) In den achtziger Jahren wurden erste Fälle von Spionage öffentlich bekannt, die nach diesem Verfahren arbeiteten. So wurden beispielsweise mit mobilen Empfangseinrichtungen bestückte Kleintransporter in der Nähe einer auszuspähenden Firma geparkt, um in unmittelbare Reichweite der kompromittierenden Strahlung der dortigen Bürocomputer zu kommen. Man muß zum Ausspähen aber nicht, wie in dem geschilderten Fall, in unmittelbare Nähe der Computeranlagen gehen, denn mittels spezieller Richtantennen ist ein Empfang der kompromittierenden Strahlung auch über mehrere hundert Meter möglich. Sogar wenn mehrere Computer gleichen Typs zeitgleich verwendet werden, können sich die Datenpiraten mit ihren Empfangseinrichtungen auf einen einzigen Monitor aufsynchronisieren und gezielt dessen Bild wieder sichtbar machen.