07.09.2014 - 12:31 [ Opposition24.de ]

Verleihung des IV Kölner Karlspreises an Evelyn Hecht-Galinski

Sie wurde 1949 in Berlin geboren, als Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. 1972 heiratete sie Benjamin Hecht, mit dem sie den Textilvertrieb Hecht-Design gründete. Das Paar lebt inzwischen in Malsburg-Marzell im südlichen Schwarzwald unter dem „Hochblauen“, wo sie von ihrem Mann in ihrer publizistischen Tätigkeit nachhaltig unterstützt wird.
Rechtsstreite, wie beispielsweise der mit dem ehemaligen Spiegel-Kolumnisten Henryk M. Broder, der inzwischen für Springers Welt und Welt am Sonntag schreibt, wegen ihrer Kritik am Staate Israel und ihres Engagements für ein freies Palästina haben sie nie einschüchtern können. Im Gegenteil: Herrn Broder darf Evelyn Hecht-Galinski seit einem gewonnenen Rechtsstreit mit ihm, inzwischen offiziell als „Pornoverfasser“ bezeichnen! Einen Proteststurm in den Medien löste 2009 die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die jüdische Menschenrechtsanwältin und Israel-Kritikerin Felicia Langer aus, die Evelyn Hecht-Galinski ein paar Monate zuvor für diese Auszeichnung vorgeschlagen hatte.