Vermutlich war bei den dünnen Vorwürfen gegen » linksunten« auch gar nichts anderes als ein Verbot nach dem niederschwelligen Vereinsrecht möglich. Das Portal sei »die einflussreichste Internetplattform gewaltbereiter Linksextremisten in Deutschland«, behauptete das Innenministerium am Freitag. Ihm wird unter anderem zur Last gelegt, »für gewaltsame Aktionen« am Rande des G-20-Gipfels in Hamburg mobilisiert zu haben, Bekennerschreiben zu veröffentlichen und sich nicht von Gewalt zu distanzieren – Handlungen, die man jedem beliebigen Medium, das auch Originaltöne zitiert, zum Vorwurf machen könnte.