21.07.2015 - 14:23 [ M-Impresión ]

Urwahlen bei Podemos

Auch von Ausserhalb kommt Podemos unter Druck. Eine Gruppe rund um die kommunistische Vereinigte Linke (IU) und die grüne Equo gründeten das Bündnis “Ahora en Común” – “Jetzt gemeinsam”. Sie wollen, wie bei den vergangenen Gemeinderatswahlen, eine breite Einheitskandidatur rund um Podemos erzwingen. Nur so bestehe die Chance auch die Parlamentswahlen zu gewinnen, heisst es seitens “Ahora en Común”. Für IU und Equo geht es dabei um alles oder nichts. Denn Podemos hat einen beachtlichen Teil derer an sich gezogen, die einst diese Parteien wählten. “Ahora en Común” schließt nicht aus, im Extremfall auch gegen Podemos anzutreten.
“Wir lassen uns nicht erpressen, wir sind für niemanden ein Rettungsring”, erklärt Iglesias – Suche nach Einheit, ja, aber nur mit Personen und von unten, und nicht als “Buchstabensuppe unterschiedlicher Parteien”. Podemos wolle nicht den Platz der Linken im spanischen Politikspektrum einnehmen, sondern “die Menschen vertreten, die den Wandel wollen, egal woher sie kommen”. “Zentralität” nennen sie das bei Podemos.