Die Bundesregierung, der DGB und der Vorstand der Bahn, die sich zu hundert Prozent im Bundesbesitz befindet, wollen die Lokführer in die Knie zwingen, um eine neue Runde massiver Angriffe auf die Löhne, Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen aller Arbeiter durchzusetzen.
Diese Angriffe stehen in direktem Zusammenhang mit der Verschärfung der internationalen Krise des Kapitalismus und der Europäischen Union. Die Bundesregierung reagiert darauf mit der Wiederbelebung des deutschen Militarismus. Seit Bundespräsident Joachim Gauck und die Bundesregierung Anfang des Jahres das Ende der militärischen Zurückhaltung verkündet haben, wird wieder massiv aufgerüstet.
Der DGB unterstützt die Kriegspolitik der Bundesregierung und bietet sich als Partner an.
Auf einer Internet-Plattform des Außenministeriums veröffentlichte DGB-Chef Hoffmann einen Artikel, der die Rückkehr von Militarismus und deutscher Großmachtpolitik als „vorausschauende Außenpolitik“ bezeichnet.