17.03.2012 - 17:30 [ principiis obsta ]

Übergang in den Totalitarismus

Keine gewählte sogenannte Regierung im kapitalistischen Diktaturumfeld, kann es sich erlauben, eine Politik zu betreiben, die Kapitalinteressen substantiell widerspricht. Sie wollen es ja auch gar nicht. Von daher ist das Risiko einer Systemänderung gar nicht vorhanden. Wirtschaftsverbände fordern Reformen, (noch so ein positiv besetzter Begriff), und jede Bundesregierung folgt dieser verklausulierten Aufforderung zum sozialen Kahlschlag. Sonst wird sie ganz schnell ausgetauscht. Positiv ist was Kapitaleignern nutzt und Verurteilungen müssen sie, selbst bei kriminellen Vergehen, auch nicht befürchten. Das garantiert lange Regierungszeiten an den Selbstbedienungsanlagen üppig gefüllter Fresströge.