Die „Economía Popular“ ist die Wirtschaft der Ausgeschlossenen. Sie bildet sich aus all den Aktivitäten, die wir angesichts der Unfähigkeit des Marktes, uns würdevolle und angemessen bezahlte Arbeit anzubieten, entwickeln. Es handelt sich um jene ökonomischen Prozesse, die der Volkskultur entspringen und auf den uns verfügbaren Arbeitsmitteln und ungeschützter Arbeit basieren: Selbstverwaltete Fabriken, Kooperativen von Kartonarbeitern und Schneidern, Kolonnen für soziale Infrastruktur und Umweltverbesserung, kommunitäre Zentren, Bauernbündnisse, und so weiter, die die Arbeiter bildeten, um ihr täglich Brot zu verdienen. Diese Wirtschaft ist nicht von sich aus solidarisch; ganz im Gegenteil impliziert sie oftmals unmenschliche Ausbeutung, sehr individuelle Arbeit, Gewalt, Kinder- und Jugendarbeit, Kontrolle und Drangsalierung durch Mafiagruppen, etc. Deshalb versuchen wir, eine solidarische Arbeitskultur zurückzuerlangen. Wir stehen für die Vielfalt der breiten, produktiven Erfahrungen, die den Wirtschaftssektor des Volkes ständig erweitern. Die enorme Ausbreitung dieser Erfahrungen spiegelt in großem Ausmaß die neue Arbeitsrealität unseres Landes wider.