(25.08.2014) Gestern gab der immer noch geschäftsführende Außenminister Walid al Muallem – wir fragten schon vor einiger Zeit, wer eigentlich das syrische Außenministerium kontrolliert – eine Pressekonferenz. Er betonte zwar die Souveränität seines Landes, bot aber allen Militärmächten die Kooperation Syriens bei der Bekämpfung des “Islamischen Staates” an und erklärte, Syrien akzeptiere ausdrücklich die am 15. August 2014 durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossene Resolution 2170, die sich verbindlich auf Kapital VII der 26.Juni 1945 beschlossen Charta der Vereinten Nationen bezieht.
Kapital VII der U.N.-Charta wurde von den U.S.A. und ihren “Alliierten” bereits unter maximalem Zynismus für die Libyen-Invasion benutzt. (…)
Nun also die am 15. August 2014 durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossene Resolution 2170, die sich verbindlich auf Kapital VII der 26.Juni 1945 beschlossen Charta der Vereinten Nationen bezieht. Anlass: das plötzliche Auftauchen von irregulären und mit modernen U.S.-Waffen bestens ausgerüsteten Milizen und Todesschwadronen unter dem Label “Islamischer Staat”, die zwar angesichts hemmungsloser und öffentlich zur Schau gestellten Massaker überall als Terrororganisation bezeichnet werden, aber durch die Regierung in Deutschland nicht einmal verboten sind. Und im gleichen Atemzug heucheln die Regierung und die Parteien des Urlaubsparlaments zu Berlin bis zum Erbrechen und wollen Waffen an das separatistische irakische Kurdistan liefern, was vorhat sich vom Irak für unabhängig zu erklären und das Auftauchen dieser Todesschwadronen benutzt hat um das strategisch wichtige und seit langem begehrte Kirkuk zu erobern und damit den Zugang zu der Ölpipeline zum türkischen Ceyhan.