Nach dem russischen Importstopp für EU-Lebensmittel hatte die Zeitung Financial Times berichtet, dass die Europäische Union diplomatische Hebel in Gang setzen will, um zu verhindern, dass andere Staaten, darunter auch die Türkei, in die Bresche springen. Zudem will Russland nach dem Stopp des Pipelineprojekts South Stream eine vergleichbar leistungsstarke „Ersatzpipeline“ in die Türkei bauen. Der türkische Europaminister Volkan Bozkir und der Botschafter in Moskau Ümit Yardim hatten zuvor geäußert, dass die Türkei selbst dann keine Sanktionen gegen Russland verhängen werde, wenn die USA oder die EU darum bitten sollten.