09.10.2012 - 04:43 [ contrAtom ]

Tschernobyl-Strahlung: Die kubanische Mädchenlücke

Das Umweltmagazin zeo2 berichtet in seiner neuen Ausgabe, dass ab 1987, also exakt ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in der Ukraine, sich in Kuba das Geschlechterverhältnis bei den Geburten auffällig verschoben hat. Der Statistik zufolge seien signifikant weniger Mädchen als Jungen auf die Welt gekommen: 18 Prozent. Das staatliche Hygiene-Institut Havanna findet keine Erklärung, dass auf bis zu 118 Jungen 100 Mädchen kamen. Ab dem Jahr 2000 habe sich das Verhältnis wieder normalisiert. Eine mögliche Antwort liefert der Blick auf die Importe von Lebensmitteln, schreibt die taz