(22.05.2013) Seit Beginn 2012, so wurde es Mitte letzten Jahres schließlich öffentlich gemacht, hatte die “Opposition” Syriens unter Schirmherrschaft der Bundesregierung, namentlich des Auswärtigen Amts, geheime Organisations- und Vorbereitungstreffen in Berlin abgehalten. Finanziert wurden die Treffen der “syrischen Opposition”, hieß es, “sogar” aus der “neutralen Schweiz”. Bei den 45 Personen aus der “Opposition” Syriens handelte es sich, so die in Siegesgewissheit schließlich an die deutsche Öffentlichkeit gegebenen Informationen, um Vertreter des “Syrischen Nationalrat” S.N.C., also der Vertretung der offiziellen Invasionsstreitkräfte, “aber auch andere Kräfte aus unterschiedlichen politischen, ethnischen und religiösen Lagern”, hieß es. Hieß es im “Focus”.
In der “Zeit” war zu lesen, dass auch Vertreter der “Freien Syrischen Armee” an dem “klandestinen Projekt” in Berlin teilnahmen, dass die Treffen in Räumlichkeiten der “Stiftung Wissenschaft und Politik” stattfanden, organisiert wurden vom “United States Institute of Peace” und vom Berliner Außenministerium, sowie dem Washingtoner State Department unter U.S.-Außenministerin Hillary Clinton finanziert worden waren
Natürlich hatte der Bundesnachrichtendienst davon überhaupt keine Ahnung und war auch nicht informiert. Schließlich sind Gerhard, Brutus und Cassius ehrenwerte Leute.