Die erste Sitzung war ursprünglich für den 3. Januar anberaumt. Da aber die suspendierte Staatschefin nicht zur Verhandlung erschien, wurde sie auf heute verschoben. Doch auch diesmal blieb Park Geun-hye der Anhörung fern. Ihr Anwalt wies darauf hin, dass ihre Präsenz im Gerichtssaal nach dem geltenden Recht nicht erforderlich ist. Diesmal beschloss das Verfassungsgericht, die Erörterung der Amtsenthebung in Abwesenheit der Beklagten zu starten. Die nächste Sitzung ist für den 10. Januar geplant. Sollte das Gericht die Entscheidung des Parlamentes in Kraft belassen, müssten binnen zweier Monate die Präsidentschaftswahlen ausgerufen werden.