(23.8.2015) Was für ein Zufall, dass ausgerechnet heute die Herren Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ einen Zehn-Punkte-Plan für „eine europäische Antwort in der Flüchtlingspolitik“, „ein gemeinsames europäisches Grenzmanagement“, sowie – tusch! – „zur Stabilisierung zerfallender Staaten“ und „Eindämmung von Gewalt und Bürgerkrieg“ vorlegen. Denn, weil, weeeegen:
„Der politische Handlungsrahmen ist längst nicht mehr national, auch und gerade in der Flüchtlings- und Migrationspolitik. Nur gemeinsam, nur auf europäischer Ebene können wir überhaupt vernünftige Lösungen finden.“
Wir verstehen das: erst Invasionen und blutige Massaker im Einflussbereich der 2008 unauffällig geschaffenen Mittelmeerunion anzetteln (Libyen, Syrien, etc), diese Kriege nie zuende gegen lassen, wie keinen einzigen Krieg im Krieg seit 2001, aber das dann wieder „eindämmen“ wollen, mutmaßlich bis anno zweitausendundsiebenundfuffzich.
Wie viele tote Menschenfliegen gehen schon die großen Klappen dieser „Genossen“? Und wie viele sollen das noch werden?