Am 19. Mai richtete der Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, Sendschreiben an den Präsidenten der Schweiz und gegenwärtigen OSZE-Vorsitzenden, an den OSZE-Generalsekretär, an den UNO-Generalsekretär, an die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und an den Generalsekretär des Europarats mit dem Aufruf, für die Durchführung einer offenen und unvoreingenommenen Untersuchung durch die Kiewer Machthaber der Tragödie vom 2. Mai in Odessa zu sorgen.
In den verschickten Aufrufen wird insbesondere die Unzulässigkeit einer geheimen Prüfung durch das Parlament der Ukraine der Umstände für dieses Verbrechen betont. Die Russische Föderation ruft die Leitungen der führenden internationalen Organisationen eindringlich dazu auf, alle Möglichkeiten der Einflussausübung auf das Kiewer Regime auszuschöpfen, welches die Untersuchung im Grunde genommen sabotiert.
Die Schuldigen und Initiatoren der Tragödie müssen gefunden und zur Verantwortung gezogen werden.