Philipp Ingenleuf vom Netzwerk Friedenskooperative, das in die Aktivitäten gegen den »Tag der Bundeswehr« involviert war, stellt nach dem neuerlichen Fall konkrete Forderungen an das Verteidigungsministerium: »Vor 2011 durften Kinder und Jugendliche nach der damals geltenden Richtlinie für die Bundeswehr-Öffentlichkeitsarbeit weder an Handfeuerwaffen noch auch militärisches Großgerät – es wäre das Mindeste, dazu zurückzukehren«, fordert er. Auch über ein Ende von Waffenschauen wie dem »Tag der Bundeswehr« oder dem in Weiden sollte nachgedacht werden: »Die Werbung von Kindern muss endlich aufhören und das Eintrittsalter in die Bundeswehr von aktuell 17 auf 18 Jahre angehoben werden, so wie es der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes empfiehlt«, so Ingenleuf.