Eigentlich hatten sie gehofft, das Geld werde aus Asien und Russland fließen. In China und Japan gibt es reichlich ausgestattete staatliche oder private Geldtöpfe, deren Eigentümer bisher gern Euro-Papiere, auch Anleihen des EFSF, gekauft haben. Dieses Geld im Blick, bauten die Euro-Länder kürzlich ihren Rettungsfonds so um, dass er noch mehr dieser finanzkräftigen Investoren anlocken möge – um mit deren Milliarden endlich die Brandmauer errichten zu können.
Allein, das Kalkül geht nicht auf. Die Asiaten zögern, die Russen auch. Keiner ist so richtig überzeugt, noch mehr Geld in EFSF-Papieren anzulegen. In der vergangenen Woche gab der Fonds sogar den Plan auf, eine neue Anleihe zu verkaufen.