Auch die anwesenden Vertreter von Menschenrechtsorganisationen wie der Kolumbianischen Koalition gegen Folter (CCCT) stellten eine andere Realität im Land dar: Von Zwangsrekrutierungen seitens des kolumbianischen Militärs, das auf Busbahnhöfen oder in Dörfern flächendeckend junge Männer ohne Militärausweis „entführe“ und in Kasernen verschleppe, wurde unter anderem berichtet. Das CCCT sagte entgegen der Regierung aus, dass Folter in Kolumbien Teil eines gängigen Regierungsdispositivs sei.