Inmitten der zahlreichen Korruptionsskandale in Chile ist ein Buch des Journalisten Javier Rebollodo erschienen, in dem die enge Kooperation von Unternehmerfamilien mit der Diktatur Augusto Pinochets (1973-1990) aufgezeigt wird. „Im Schatten der Krähen. Die zivilen Komplizen der Diktatur“ zeigt auf, wie diese Familien dank staatlicher Subventionen und Privatisierungen ihr Vermögen vervielfachen konnten. Die aktuellen Skandale bringen nicht nur die chilenische Regierung ins Wanken und stellen die Glaubwürdigkeit der gesamten politischen Elite Chiles infrage.