Blaise Compaore war im vergangenen Oktober nach 27 Jahren an der Spitze des westafrikanischen Landes gestürzt worden: Unter dem Druck von Massenprotesten gegen eine Verfassungsänderung, mit der er sich eine weitere Amtszeit sichern wollte, musste er schließlich zurücktreten. Für den 11. Oktober sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Burkina Faso geplant, die eigentlich die Übergangsphase beenden sollten.