Doch die Sache zerschellte nicht nur am Unwillen der Raiffeisen, sondern vor allem an internen „Umstrukturierungen“. Orbán hat – im Namen des ungarischen Staates – kürzlich die MKB von der Bayern LB und – gerade eben – die Budapest Bank von der GE Capital (USA, General Electric) gekauft. Um Banken aufzukaufen und zu kontrollieren, braucht er also keine unberechnbaren Strohmänner mehr. Hinter dem Rücktritt steht ein weiterer Move im Oligarchenkrieg zwischen der Orbán-Clique und seinem einstigen Weggefährten Simicska, der bereits für jede Menge Aufsehen sorgte und bald auch eine politische Fortsetzung haben könnte.