Es waren einmal ein paar Künstler. Sie hatten eine Vision, die Vision eines freien Zusammenarbeitens und -lebens. Sie gründeten einen Verein, mieteten ein altes Arbeiterwohnheim der Deutschen Bahn am Stuttgarter Nordbahnhof und kauften zwanzig ausrangierte Eisenbahnwaggons. Darin richteten sie sich Ateliers, Wohnräume und eine Bar ein. Und weil sie fanden, dass es schön war, wie sie lebten, und weil sie stolz auf ihre Arbeit waren, luden sie Freunde und Bekannte ein. Und weil den Freunden und Bekannten gut gefiel, was sie dort sahen, luden sie weitere Freunde und Bekannte ein.