Die Rede ist von No-Go-Zonen in den größeren schwedischen Städten, allen voran Malmö, welches auch als das Chicago Schwedens gilt. Die einzigen Nutznießer der Krise sind die Kräfte des rechten Spektrums von der rechtsradikalen Nordic Front bis hin zu den salonfähigen Schwedendemokraten. Letztere könnten bei den kommenden Wahlen 2018 mit ihrer Anti-Einwanderungspolitik stärkste Kraft werden. Der jetzige Premierminister Stefan Löfven machte die schlechten Nachrichten der letzten Tage für die neuerliche Eskalation der Situation verantwortlich und deutete an, dass man vielleicht hier ansetzen sollte.