Präsident Mauricio Macri hat unlängst ein Fiskalabkommen mit 22 der 23 argentinischen Provinzen unterzeichnet, in dem diese sich verpflichten, die Unternehmensteuer progressiv zu senken und ihre insgesamt 59 Klagen gegen den Bund wegen ausstehender Schulden fallen zu lassen. Die Provinz San Luis hat sich gegen das Vorhaben gestellt. Für den Verzicht auf 340 Milliarden Pesos (etwa 17 Milliarden Euro) sollen die Provinzen im Gegenzug Staatsanleihen bekommen. Die dabei entstehenden Einbußen sollen sie mit Erhöhung der Immobiliensteuer sowie Kürzungen bei Renten und anderen Sozialleistungen ausgleichen können.