Das NED fördert ĂĽber 1.000 von Nichtregierungsorganisationen durchgefĂĽhrte Projekte mit demokratischen Zielen in ĂĽber 90 Ländern. Dazu gehört die UnterstĂĽtzung politischer Parteien und Gruppierungen und deren internationale Vernetzung, Hilfe beim Aufbau demokratischer Strukturen z.B. durch Beratung zur Organisation von Wahlen, die Förderung von Vereinen und Verbänden der Zivilgesellschaft, Schulungen fĂĽr Unternehmer und Gewerkschafter, UnterstĂĽtzung unabhängiger Medien und anderes mehr. (…)
Linke Kritiker behaupten, das NED fördere nur politische Kandidaten mit engen Verbindungen zum Militär und mit dem Willen zur UnterstĂĽtzung von Investitionen US-amerikanischer Konzerne in ihren Ländern, hingegen keine, die diese Investitionen regulieren oder verhindern wollen. So sagt Bill Berkowitz von der Initiative Working for Change: „NED funktioniert wie ein infrastruktureller Komplettservice. Es liefert Geld, technische UnterstĂĽtzung, Medien-Know-How, zeitgemäße Ausstattung und assistiert bei Ă–ffentlichkeitsarbeit fĂĽr ausgewählte politische Gruppen, zivile Organisationen, Gewerkschaften, Dissidenten-Bewegungen, Studentengruppen, Verlage, Zeitungen und andere Medien. Sein Ziel ist es, progressive Bewegungen zu destabilisieren, besonders solche mit sozialistischen oder demokratisch-sozialistischen Neigungen“.