Mit einem Straßenzug, Kundgebungen und Konzerten erinnerten die Mütter an vier Jahrzehnte des Mobilisierens für die Aufarbeitung der Vergangenheit, gegen das Vergessen der Opfer und gegen die Straflosigkeit der Täter. „Unsere Kinder sind jeden Donnerstag auf dem Platz präsent. Wir bleiben hier. Wir kämpfen gemeinsam weiter“, sagte die 87-jährige Nora Cortiñas von den „Madres de Plaza de Mayo, Línea Fundadora“ anlässlich der Gedenkfeier. Ihr Sohn Gustavo Cortiñas verschwand am 15. April 1977.