05.09.2016 - 12:59 [ Friedensblick ]

Münchner Prozess Richter Götzl glaubt Ex-Geheimdienstler Temme, entblößt NSU-Schauprozess

(29.8.2016) Wenn Hamadi S. nicht den erschossenen Halit Yozgat im Cafe gefunden hat, dann könnte dies auch Andreas Temme passiert sein. Alternativ müsste die Nebenklage auch Hamadi Sh.´s Darstellung anzweifeln – dann würde sie aber einen zentralen Punkt der Anklageschrift schwächen! Laut der wäre die Ceska-Mordserie aus rassistischen Fremdenhass von deutschen „Nazi-Mördern“ begangen worden. Da passt Faiz Hamadi S., ein Mann aus dem nahen Osten, nicht dazu. Deswegen gab es keinerlei kritische Nachfragen im Prozessverlauf.

Dieser Einordnung fügen sich bis heute Richter, Anwälte, parteiübergreifend Politiker, gleichgeschaltet wirkende Medien. Der Fall Yozgat bildet da keine Ausnahme:

Sämtliche neun Opfer der Ceska-Mordserie wurden vor ihrer Ermordung bedroht, teilweise erpresst, übrigens auch Halit Yozgat. An keinem NSU-Tatort gibt es DNA-Spuren, Fingerabdrücke von Böhnhardt, Mundlos. Diese Hinweise werden ignoriert, da die Haupttäter feststehen, genauso wie das Motiv. Deswegen ist der NSU-Prozess ein Schauprozess: Das Urteil steht von vornerein fest.