(29.8.2012) Die »Zivilmilitärische Zusammenarbeit« von Bundeswehr, Polizei, Geheimdiensten, Katastrophenschutzorganisationen und anderen Institutionen ist in den letzten Jahren mit Krisenstäben und Kreiskommandos in allen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten etabliert worden. Wer heute einsatzfähiger und ausgebildeter Reservist ist, und das sind weit über eine halbe Million Männer im Alter bis zu 60 Jahren, der muss nicht nur wie bisher mit Einberufungen zu Übungen rechnen, sondern mit Einsätzen wie in Heiligendamm im Jahr 2007 – die Süddeutsche Zeitung titelte: »Mit Panzern und Jets gegen Demonstranten« – und am Hindukusch. Reservisten gehörten bereits zu den Gefallenen. Neben dem Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum in Berlin-Treptow wurde im Bundesinnenministerium für die »Zuständigkeit für Terrorismus und Extremismus die neue Abteilung >Öffentliche Sicherheit geschaffen« (FAZ vom 20.7.08). Die Befehlshaber der Wehrbereichskommandos der Bundeswehr befehligen als Landeskommandeure gleichzeitig die Beauftragten der Bundeswehr für zivilmilitärische Zusammenarbeit (BeaBwZMZ) in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.