Tatsächlich hat sich Italiens Beitritt zur Eurozone, deren Struktur und Regelwerk in zunehmendem Maß von Berlin bestimmt wird, für das Mittelmeerland als ein sozioökonomisches Desaster erwiesen. De facto ist Italiens Bruttoinlandsprodukt in den vergangen 15 Jahren nicht mehr gewachsen; die Wirtschaftsleistung pro Kopf der Bevölkerung ist sogar niedriger als bei der Einführung des Euro.