Seehofer hatte nach Kritik von Bildungsministerin Annette Schavan und Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) ein Vier-Augen-Gespräch mit Merkel verlangt. Der Regierungssprecher sagte: „Die Kanzlerin wird Frau Schavan nicht rügen, sieht keinen Grund dafür.“ In Schavans Interview gebe es viele Belege für Unterstützung. „Auch Interviews müssen immer ganz gelesen werden.“ Seibert ließ offen, ob Merkel und Seehofer gestern bei einem Termin in München darüber sprachen.