In modernen Kriegen gibt es bekanntlich zwei Schlachtfelder: Jenes, auf dem Soldaten ihr Leben lassen. Und das der Medien, auf dem die Wahrheit auf der Strecke bleibt. Das ist auch im gegenwärtigen Libyen-Konflikt nicht anders, sagt Strategie-Professor Albert A. Stahel. Schuld daran ist diesmal aber weniger die Propaganda-Maschine der Konfliktparteien. Das Problem liegt in der oft kurzatmigen journalistischen Auseinandersertzung.