In einem Interview mit der Publikation „Caras y Caretas“ vom 3. Juni fasste der Staatsanwalt Enrique Vina die Kritikpunkte zusammen: „Bei Tisa gibt es Dinge, die das Unverhandelbare verhandeln.“ Hier würden Mechanismen vereinbart, durch die ein Staat seine Souveränität verliere. Große internationale Konzerne außerhalb des Landes seien durch ein Investitionsschutzabkommen bevorzugt. Diese könnten in Zukunft unter anderem durch die Einrichtung von überstaatlichen Schiedsgerichten, Gesetzesänderungen zum Beispiel im Gesundheits- und Bildungssektor sowie beim Arbeitsschutz verhindern. Auch die absolute Geheimhaltung der Verhandlungen sei fragwürdig.