Das Bild des fünfjährigen syrischen Jungen Omran, der nur knapp einen Bombenangriff überlebte, ging um die Welt. Nun kam heraus: Noch vor kurzem posierte der Fotograf des Bildes mit Extremisten, denen die Enthauptung eines 12-Jährigen vorgeworfen wird. Der Fall wirft Fragen über die Macht der Bilder in Kriegen auf und darüber, wie Medien besonders emotionale Aufnahmen für ihre Zwecke instrumentalisieren.