(03.03.) Anlässlich der bekannten Erklärung von mehreren Mitgliedern der „Gruppe der Acht“ vermerken wir, dass der Beschluss zur Einstellung der Arbeit im Rahmen des Programms des russischen Vorsitzes in dieser internationalen Struktur durch nichts motiviert ist.
Dieser Schritt ist politisch nicht nur ungeeignet, sondern widerspricht auch den Prinzipien der konstruktiven Kooperation in diesem Format, welche ausgerichtet ist auf die Nutzung des gemeinsamen Potentials der „Gruppe der Acht“ im Interesse der Entwicklung, globalen Stabilität und des Kampfes mit grenzüberschreitenden Herausforderungen und Bedrohungen. Die Unterbrechung der Arbeit im Rahmen des Programms des russischen Vorsitzes fügt nicht nur der Ländern der „Gruppe der Acht“ Schaden zu, sondern auch der gesamten internationalen Staatengemeinschaft, denn die russischen Prioritäten umfassen tatsächlich für die gesamte Welt höchst aktuelle Fragen.
Umso größeres Bedauern ruft die Weigerung der Partner hervor, an der heute in Moskau beginnenden und auf großes Interesse gestoßenen Internationalen Konferenz zur Bekämpfung der Radikalisierung von den Terrorismus nährenden gesellschaftlichen Strömungen teilzunehmen.