Der Erfolg dieses Projekts ist aber als Indikator für den desaströsen Zustand des Wohnungsmarkts ernst zu nehmen. Sprich: Wäre vor zehn Jahren jemand zu diesen Konditionen dort eingezogen? Vermutlich nicht. Man hätte sich einfach eine normale Wohnung gemietet. Heute ist das anders, die Nachfrage nach Mini-Apartments in rostigen Metallkisten ist gegeben. Und nicht nur bei Studierenden. Selbst für Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen kann der Wohnungsmarkt nur wenig bieten, für Haushalte mit geringem Einkommen entsprechend noch weniger. Warum also nicht eine Containersiedlung bauen für, sagen wir, Hartz-IV-Empfänger/innen oder Niedriglöhner/innen?