Seitens der Regierung heißt es, dass mit diesem Besuch von Márquez, Gómez und Santrich in El Conejo eine grundlegende Abmachung zwischen den Verhandlungsparteien verletzt worden sei. Wie Regierungs-Unterhändler Humberto de la Calle erklärte, sei den Vertretern der Farc während ihres Kolumbienaufenthalts die Anwesenheit bei Veranstaltungen mit der kolumbianischen Bevölkerung in Begleitung von bewaffneten Rebellen untersagt. Zuvor hatten sich Farc-Delegierte bereits mehrmals in Kolumbien aufgehalten, um in den Guerilla-Lagern über den Stand der Friedensgespräche zu berichten und zu diskutieren. Dies werde in Zukunft nicht mehr gestattet, so de la Calle.